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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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29.09.2026

Ausbildung zum Demokratiecoach 2027

Zum zweiten Mal startet eine Ausbildung für Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in Projekten und unterschiedlichen Arbeitsformen demokratiestärkend arbeiten oder damit beginnen wollen. Eingeladen sind Menschen, die sich in der Kirche oder in anderen gesellschaftlichen Feldern engagieren.

Im Jahr der Landtagswahl in Schleswig-Holstein und aufgrund von steigenden Anfeindungen und Infragestellung der demokratischen Strukturen möchte die Ausbildung Menschen stärken, die im Sozialraum, in ihrer Region, in ihrer Kirchengemeinde oder ihrem Kirchenkreis multiplikatorisch für Demokratie eintreten und Bildungs-, Gesprächs- oder Aktionsformate entwickeln.

Interessierte Ehrenamtliche und Hauptamtliche erweitern ihre Kompetenzen und ihr Wissen, erfahren Ermutigung, bekommen kreative Ideen und Vernetzung, um in Kirche und Sozialraum Demokratieförderung aktiv zu gestalten. In fünf Modulen werden die Teilnehmenden sprach- und aktionsfähig für Demokratiebildung in dem Dreiklang Haltung – Wissen – Handeln. Für Menschen in Schleswig-Holstein.

Zielgruppe:

Die Ausbildung zum Demokratie-Coach richtet sich an Engagierte, die in der Kirche oder in anderen gesellschaftlichen Feldern multiplikatorisch und demokratiestärkend in Schleswig-Holstein tätig sind oder es sein wollen, ehrenamtlich oder hauptamtlich.

Ziele der Ausbildung zum Demokratie-Coach:

  • Interessierte Ehrenamtliche und Hauptamtliche werden in ihren Kompetenzen, mit Wissen und Methoden gestärkt, in ihren jeweiligen regionalen Zusammenhängen auf ganz verschiedenen Ebenen Demokratieförderung umzusetzen.

  • Sie werden durch die Weiterbildung ermutigt, unterschiedliche Formate für Zielgruppen mit Demokratieskepsis oder Menschen, die wie sie für Demokratie eintreten möchten und dafür Möglichkeiten suchen, zu entwickeln und umzusetzen. Dafür erarbeiten sie im Laufe der Weiterbildung ein eigenes Praxisprojekt, um anschließend in ihrem eigenen Kontext Angebote im Bereich Demokratiebildung zu entwickeln.

  • Die zukünftigen Demokratie-Coaches werden durch die Module sprach- und aktionsfähig für Demokratiebildung in dem Dreiklang Haltung – Wissen – Handeln.

  • Die Teilnehmenden erleben Freude und Leichtigkeit mit dem Thema Demokratie und werden mit Selbstbewusstsein und Zutrauen zu sich selbst resilienzfördernd empowert.

  • Die Ausbildung bietet Vernetzung mit Aktiven und Institutionen der Demokratieförderung

Mit Zertifikat am Ende der Qualifizierung. Zur Verlängerung der JuLeiCa anerkannt.

Durchführung und Leitung: Anke Fasse, Theologische Leiterin des Christian Jensen Kolleg, Mareike Brombacher, Referentin für Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, Maike Lauther-Pohl, Studienleiterin in der Evangelischen Akademie der Nordkirche.

Veranstaltende: Christian Jensen Kolleg, Evangelische Akademie der Nordkirche

Anmeldung bis zum 10.01.27 an: info@christianjensenkolleg.de

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29.09.2026

Rot schlägt Blau: Christ:innen in MV wählten mehrheitlich SPD

Laut einer Auswertung der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Katholischen Nachrichtenagentur kna hat die SPD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern unter christlichen Wählern mehr Stimmen geholt als die AfD. Während die AfD in dieser Gruppe konfessionsübergreifend mit 31 Prozent schlechter abschneidet als im Gesamtergebnis mit 38,2 Prozent, ist das Bild bei der SPD geteilt: Unter katholischen Wählern kommt die SPD auf 33 %, unter evangelischen immerhin auf 40%. Das geht aus einer Auswertung der Forschungsgruppe Wahlen hervor, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) exklusiv vorliegt. Insgesamt liegt die SPD laut vorläufigem Endergebnis der Wahl vom Sonntag bei 35,5 Prozent.

Bei der CDU sind die Unterschiede noch gravierender: So machten nur 3 Prozent der konfessionslosen Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei den Christdemokraten. Von den Katholiken waren es hingegen 14 und von den Protestanten 10 Prozent. Mit insgesamt 4,9 Prozent verfehlte die CDU erstmals in ihrer Geschichte die 5%-Hürde bei einer Landtagswahl. Die Linke schnitt bei Christen etwas schlechter ab als bei Konfessionslosen, bei den Grünen war es andersherum. Für das BSW fiel der Unterschied zwar kleiner aus, war aber womöglich entscheidend: Bei Wählern ohne Religionszugehörigkeit erreichte die Partei 5 Prozent, was für den Einzug in den Landtag eventuell gereicht hätte. Bei katholischen und evangelischen Wählern waren es dagegen nur 4 Prozent.

Ältere Christ:innen wählten häufiger SPD und CDU

Schaut man auch auf das Alter der Wähler, zeigt sich, dass SPD und CDU besonders bei Christen ab 60 Jahren punkten konnten. Jüngere christliche Wählerinnen und Wähler bis 34 Jahre wählten dagegen kaum die CDU. Auch bei evangelischen Wählern in der Altersgruppe dazwischen kamen die Christdemokraten nur auf 8 Prozent. Linke und Grüne hatten besonders unter jüngeren konfessionellen Wählern hohe Werte, die AfD erhielt die höchste Zustimmung in der mittleren Altersgruppe.

Frauen wählen demokratischer

Beim Blick auf das Wahlverhalten von Frauen und Männern fällt auf, dass christliche Männer in etwa so häufig die AfD wählten, wie es dem Gesamtergebnis entsprach. Frauen wählten die in Teilen rechtsextreme Partei hingegen deutlich seltener. Insbesondere evangelische Frauen gaben mit 46 Prozent dafür häufig der SPD ihre Stimme. Die CDU kam bei ihnen nur auf 7 Prozent.

Die Forschungsgruppe Wahlen hatte am Wahlsonntag in Mecklenburg-Vorpommern rund 17.700 Wähler in Wahllokalen befragt – unmittelbar nachdem sie ihre Stimme abgegeben hatten. Davon wurden 8.900 auch nach Konfession befragt. In dem Bundesland gehören rund zwölf Prozent der Bevölkerung der evangelischen Kirche und etwa drei Prozent der katholischen Kirche an. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD auf 38,2 Prozent, die SPD auf 35,5 Prozent, die Linke auf 6,5 Prozent und die Grünen kommen auf 5,7 Prozent. CDU und BSW sind mit 4,9 und 4,8 Prozent nicht im neuen Landtag vertreten. 

(Quellen: katholisch.de / KNA)

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10.09.2026

Am 12.9. in Rostock: Segel setzen für ein solidarisches MV!

Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Doch eines steht schon heute fest: Die Zukunft unseres Landes entscheidet sich nicht nur an der Wahlurne. Sie entsteht überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich einmischen, füreinander einstehen und Demokratie mit Leben füllen.

In den vergangenen Jahren haben Tausende Menschen in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt, was unser Land ausmacht. Sie engagieren sich in Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften. Sie widersprechen Menschenfeindlichkeit, setzen sich für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Vielfalt und Zusammenhalt ein. Sie gestalten ihre Städte und Dörfer – Tag für Tag.

Jetzt ist die Zeit, das sichtbar zu machen.

Wir laden alle ein, vor der Landtagswahl noch einmal gemeinsam die Segel zu setzen. Für ein Mecklenburg-Vorpommern, das offen, solidarisch und demokratisch bleibt. Für ein Land, in dem niemand gegeneinander ausgespielt wird. Für eine Gesellschaft, die Hoffnung und Zusammenhalt stärker macht als Angst und Ausgrenzung.

Wir wissen: Politische Mehrheiten können sich verändern. Gegenwind gehört zur Demokratie. Aber unser Engagement hängt nicht von Wahlergebnissen ab. Solidarität lässt sich nicht abwählen. Demokratie lebt von den Menschen, die sie jeden Tag tragen.

Deshalb wollen wir noch einmal zusammenkommen. Laut und entschlossen. Um uns gegenseitig Rückenwind zu geben. Um zu zeigen, wie viele wir sind. Und um deutlich zu machen: 

Wir bleiben. Vor der Wahl. Am Wahltag. Und weit darüber hinaus.

Lasst uns gemeinsam Segel setzen – für ein solidarisches Mecklenburg-Vorpommern.

Wann: 12. September | 15 UhrWo: Rostock | Neuer Markt

Bringt Freunde, Familie, Kollegium, Nachbarschaft und Mitstreitende mit. Zeigen wir gemeinsam, dass Mecklenburg-Vorpommern von den Menschen lebt, die füreinander einstehen.

Segel setzen für ein solidarisches MV. Gemeinsam. Jetzt. Und morgen.

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20.08.2026

"Wie hältst Du es mit der Wahrheit? "Gretchen" checkt Falschinformationen

Wahlen sind Hochzeiten für Desinformationen und deep fakes in "sozialen" Medien. "Gretchen" soll den Bürgern und Bürgerinnen helfen, falsche Infos bei Wahlen zu erkennen. Mit nur zwei Klicks können Wähler und Wählerinnen zweifelhafte Bilder in Social Media direkt an die Gretchen AI Software weiterleiten, die sie dann auf Echtheit prüft. Gretchen analysiert Kontext, Quellen und Signalstrukturen, um manipulierte Inhalte zuverlässig zu identifizieren.

So funktioniert der 2-Klick-Check:          

  • Verdächtigen Post auf Instagram auswählen.
  • Über die Teilen-Funktion an den Checker-Account „gretchen_ai_berlin“ senden, es meldet sich der KI-Detektor.
  • Nutzerinnen und Nutzer erhalten eine Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit eines Fakes und eine kurze Einschätzung zu Einflussfaktoren.
  • KI und Faktencheck Expert*innen prüfen ausgewählte oder uneindeutige Bilder, auch Metadaten und Kontext – inklusive Abgleich mit geprüften Quellen.
  • Alle Schritte sind datenschutzkonform, es werden nur die für die Analyse notwendigen Inhalte verarbeitet.

Quelle: https://www.dfki.de/

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20.08.2026

Dem Autoritarismus widerstehen und entgegentreten. Ein Weckruf des Vorstands der Deutschen Kommission Justitia et Pax

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat im Vorfeld der kommenden Landtagswahlen einen Weckruf veröffentlicht.

Der Vorsitzende der Kommission, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, machte deutlich: „Es reicht nicht, besorgt zu sein. Es kommt darauf an, den autoritären Versuchungen und Versuchern mit einer klaren Haltung öffentlich entgegenzutreten. Der Respekt vor der Menschenwürde aller Menschen – insbesondere auch der Schwachen, Armen und Verletzlichen – ist für uns eine Frage der Identität.“

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) wurde 1967 gegründet und versteht sich als Forum der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik und damit Akteurin des politischen Dialogs. Darüber hinaus ist die Deutsche Kommission Bestandteil eines weltweiten Netzwerkes nationaler und regionaler Justitia-et-Pax-Kommissionen.

Quelle: https://justitia-et-pax.de

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20.08.2026

Unser größtes Plus — damit Menschlichkeit zählt. Wertekampagne in Mecklenburg‑Vorpommern der Nordkirche und Diakonie

Seit Mitte August werben die Evangelisch‑Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und das Diakonische Werk Mecklenburg‑Vorpommern e. V. sichtbar für Respekt, Zuversicht, Menschlichkeit, Zusammenhalt und Gemeinschaft. Die Großflächenplakate zur Kampagne unter dem Titel „Unser größtes Plus — damit Menschlichkeit zählt“ zeigen fünf verschiedene Motive und sind an 106 Standorten im gesamten Bundesland zu sehen. Die Belegung erfolgt gestaffelt über zwei Dekaden bis zum 14. September.

Werte sichtbar machen. Haltung zeigen

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum‑Schmidt und der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Tilman Jeremais, erklären dazu: „Die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg‑Vorpommern bewegt viele Menschen. Sie findet in einem zunehmend polarisierten Umfeld statt und fordert uns heraus, verlässlich für das einzustehen, was uns als Kirche trägt: die unveräußerliche Würde jedes Menschen, die gelebte Nächstenliebe und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Mit der Medienkampagne ‚Unser größtes Plus – damit Menschlichkeit zählt‘ setzen Nordkirche und Diakonie Mecklenburg‑Vorpommern bewusst auf zugewandte und hoffnungsvolle Botschaften. Unter dem Kampagnendach machen wir sichtbar: Respekt, Zuversicht, Menschlichkeit, Zusammenhalt und Gemeinschaft sind das Fundament einer demokratischen Gesellschaft. Diese Werte wachsen aus Beziehung – und für Christenmenschen auch aus unserer Verbundenheit mit Gott und aus dem Vertrauen darauf, dass wir einander als Geschöpfe Gottes begegnen.“

Einander beistehen. Verantwortung übernehmen

Der Landespastor des Diakonischen Werkes Mecklenburg‑Vorpommern, Paul Philipps, betont: „Unsere gemeinsame Kampagne macht sichtbar, dass gelebte Nächstenliebe und gesellschaftlicher Zusammenhalt konkrete Gesichter und Geschichten haben — und dass Engagement vor Ort Demokratie stärkt. In der Diakonie erleben wir täglich, wie Menschen einander beistehen, Verantwortung übernehmen und Hoffnung teilen. Diese Erfahrungen prägen unsere Arbeit und zeigen: Wo Menschen sich füreinander öffnen, entsteht ein Raum, in dem Würde, Respekt und Vertrauen wachsen können.“

Menschen aus Mecklenburg‑Vorpommern erzählen ihre Geschichten

Mit der gemeinsamen Wertekampagne „Unser größtes Plus — damit Menschlichkeit zählt“ setzen Nordkirche und Diakonie ein öffentliches Zeichen für Haltungen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken und Orientierung geben. Die Motive zeigen Menschen aus Mecklenburg‑Vorpommern, die mit ihren persönlichen Geschichten für Werte einstehen, die das Zusammenleben tragen. Die Protagonistinnen und Protagonisten erzählen von ihren Erfahrungen und teilen ihre Werte auf den Webseiten heimat.nordkirche.de, naechstenliebe.nordkirche.de und freiheit.nordkirche.de. Ergänzt werden die Plakate durch Radiospots, eine Social‑Media‑Kampagne und eine Zeitungsbeilage.

Impulse aufnehmen. Perspektiven teilen. Miteinander ins Gespräch kommen.

Die Kampagne lädt Menschen in Mecklenburg‑Vorpommern ein, die Werte sichtbar zu machen, die ihr Leben, ihr Handeln und ihre persönliche Entscheidung bei der Landtagswahl prägen. Was gibt Halt? Was stärkt das Miteinander? Und woran soll sich unser Zusammenleben messen lassen? Auf den Kampagnen‑Webseiten und in den sozialen Medien können Menschen ihre Geschichten, Gedanken und Haltungen teilen. Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen greifen die Impulse vor Ort auf und eröffnen Räume für Begegnung und Gespräch: Unsere Werte prägen, wie wir zusammenleben. Und sie können den Ausschlag geben, wenn wir entscheiden, welche Zukunft wir miteinander wollen.

Quelle: Nordkirche (dds)

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20.08.2026

Gemeinsam für eine starke Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern

Zum fünften Mal hatte Bischof Tilman Jeremias am Dienstag, 18. August 2026, zum „Runden Tisch Demokratie" eingeladen. Das Netzwerk bringt kirchliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure zusammen, die sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Aktionen austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln, wie Demokratie und gesellschaftliche Werte gestärkt und vermittelt werden können.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand insbesondere das Engagement im Vorfeld der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. Der Runde Tisch begleitet unter anderem Angebote wie die Demokratie-Koffer der Evangelischen Jugend Mecklenburg, die gemeindenahe Aktion der Kirchenkreise „Unser starkes Kreuz für Demokratie - ...weil Demokratie nicht vom Himmel fällt!" sowie die landesweite Wertekampagne „Unser größtes Plus“ der Nordkirche.

„Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander im Gespräch bleiben, Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Als Kirche wollen wir dabei Partnerin und Impulsgeber sein", sagt Bischof Tilman Jeremias. Auch über die Landtagswahl hinaus soll der „Runde Tisch Demokratie" seine Arbeit fortsetzen. Das Netzwerk will gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam beobachten, bestehende Kooperationen stärken und neue Verbindungen schaffen. Mit unterschiedlichen Formaten und Aktionen sollen Menschen vor Ort in ihren Fragen, Anliegen und ihrem Engagement für eine demokratische und werteorientierte Gesellschaft unterstützt und begleitet werden.

Der „Runde Tisch Demokratie" versteht sich dabei als offenes Netzwerk, das kirchliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven miteinander verbindet und gemeinsam nach Wegen sucht, demokratische Kultur im Alltag zu stärken. Er wird von "Kirche stärkt Demokratie" vorbereitet und moderiert.

Quelle: ELKM (cme)

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15.07.2026

Am 24. Juli startet zum 15. Mal "Starke Stücke - Berührt und diskutiert“

Seit 15 Jahren bringt "STARKE STÜCKE. Berührt und diskutiert" des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg in Kooperation mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt "Kirche stärkt Demokratie", der Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt - Landesbündnis für Demokratie und Toleranz - und der Filmland MV gGmbH emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Eingeladen wird zu landesweit insgesamt 45 Filmabenden vor allem in alten Dorfkirchen und Pfarrscheunen  – auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. Gezeigt werden - teils mehrfach - insgesamt 18 verschiedene deutschsprachige und internationale Kino-und Dokumentarfilme.

Die von den Kirchengemeinden mittels eines Filmkanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten. Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.

"Starke Stücke" startet am Freitag, den 24. Juli 2026 um 19:30 Uhr in der Kunstkirche Eickelberg bei Sternberg. Gezeigt wird der isländische Film "Gegen den Strom" von 2018.


Eintritt frei. Spenden für die Kulturarbeit der Kirche erwünscht.

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15.07.2026

Annäherungen – Vor Ort im Gespräch. Mit Mut, Herz und Verstand – Veränderung gestalten

Freitag, den 18.09.2026, 9.30-15.30 Uhr in der Alten Fachwerkkirche Eggesin

Zum dritten Mal laden „Kirche stärkt Demokratie“ und der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“ zum Austausch- und Vernetzungstreffen ein. Willkommen sind alle demokratisch engagierten Menschen aus Kirche und Gesellschaft im östlichen Vorpommern. Unter fachkundiger Moderation von Gerd Wermerskirch vom ARGO-Team loten wir gemeinsam Chancen und Grenzen von Veränderungsprozessen in der Region aus. Ziel ist es, neben Stärkung und Vernetzung, den zukünftigen Herausforderungen gemeinsam mutig begegnen zu können.

Für Essen und Trinken ist gesorgt. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis zum 28. August 2026.

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15.07.2026

„Suchet der Stadt Bestes“ - Interreligiöses Council am 29.09. 2026 in Schwerin

„Suchet der Stadt Bestes“ - Aufeinander hören und miteinander gestalten 

Ein interreligiöses Council am Dienstag, den 29. September 2026, 18:00 bis 20:30 Uhr im Demmlersaal des Alten Rathauses Schwerin 

Es ist immer besser mit- als übereinander zu reden. Grade in Zeiten, in denen Vieles unsicher scheint und extreme Positionen Raum gewinnen ist das gemeinsame Teilen von Ideen und Geschichten unverzichtbar.

Wir wollen, dass ihre Vorstellungen und Ideen für das Zusammenleben in Schwerin Raum finden. Mit der Methode „Council“ (Zu Rate sitzen) können wir:  

  1. die anderen mit ihren Wahrheiten hören und sie lassen wie sie sind, 
  2. diese Wahrheiten nicht als Bedrohung verstehen, sondern als Ausdruck eigener Erfahrungen,
  3. die eigene Wahrheit (Fühlen, Erleben, Erfahren, Denken) als eine unter vielen sehen und
  4. gleichzeitig wertschätzen, selbst wenn sie nur für dich gilt.

Council ist eine Einladung zum Kulturwechsel, denn hier geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um eine zugewandte „Kommunikation des Herzens“.

Ob religiös oder nicht, Sie sind herzlich eingeladen, ihre Geschichten mit anderen zu teilen und von anderen zu hören.

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